Regenwasserbewirtschaftung: Was Es Ist Und Wie Man Es Auf Industriegeländen Behandelt

Durch die zunehmende Verstädterung und die damit verbundene Bodenversiegelung spielt die Regenwasserbewirtschaftung eine wichtige Rolle für den Umweltschutz.

Eine ordnungsgemäße Regenwasserbewirtschaftung ermöglicht es insbesondere

  • die Verschmutzung zu verringern
  • das Wasser für die Verwendung in der Landwirtschaft, in Haushalten oder in der Industrie zu reinigen
  • es unschädlich in die Umwelt zurückzuleiten.

Aber was ist Regenwasser und wie sieht die richtige Bewirtschaftung dieser Flüssigkeiten in Industrie- und Produktionsstätten und auf allen potenziell verschmutzten befestigten Flächen wie z. B. Häfen, Flughäfen, Autobahnen und Parkplätzen aus?

Das wollen wir gemeinsam herausfinden.

WAS IST NIEDERSCHLAGSWASSER UND SEINE EINSTUFUNG

Regenwasser ist ein Teil des atmosphärischen Niederschlags.

Konkret handelt es sich um Regenwasser, das nicht vom Boden aufgenommen wurde, aber auch nicht verdunstet ist und daher die abfließenden Flächen abschwemmt.

Regenwasser wird in Erstregenwasser und Zweitregenwasser unterteilt:

  • Erstes Regenwasser: sind die ersten 5 mm des Regens, die sich gleichmäßig auf der abfließenden Fläche verteilen. Sie gelten als schädliches Wasser, da sie mit potenziell verschmutzenden Stoffen in Berührung kommen.
  • Zweites Regenwasser: entspricht dem Teil des Regenwasserabflusses, der über das erste Regenwasser hinausgeht. Sie werden nicht als Schadstoffe angesehen.

Die Vorschriften für die Regenwasserbewirtschaftung konzentrieren sich ausschließlich auf das erste Regenwasser, weil es von Natur aus potenziell verschmutzend ist.

Um Umwelt- und Wasserrisiken vorzubeugen, sieht das Gesetzesdekret Nr. 152 vom 03. April 2006 vor, dass die Regionen die Formen der Kontrolle von Regenwassereinleitungen festlegen.

Gehen wir nun näher auf die erste Regenwasserbewirtschaftung ein.

REGENWASSERBEWIRTSCHAFTUNG ZUR KLÄRUNG IN INDUSTRIEGEBIETEN

Wie bereits erwähnt, ist die Regenwasserbewirtschaftung speziell geregelt, um das Risiko einer Verschmutzung zu vermeiden.

Aus diesem Grund müssen diejenigen, die sich mit Regenwasser befassen, die folgenden Schritte berücksichtigen:

  1. Auffangen des ersten Regenwassers: Sammelbehälter ermöglichen es, das potenziell verschmutzte erste Regenwasser vom zweiten Regenwasser zu trennen.
    Gleichzeitig findet eine erste Entfernung der Feststofffraktion aus dem Fluss durch Sedimentation statt.
  2. Reinigung des ersten Regenwassers: Das Herzstück des Reinigungsprozesses ist die Entölung des Stroms. Gegebenenfalls sind je nach den vorhandenen Schadstoffen weitergehende Behandlungsschritte erforderlich, wie z. B. Koagulations- und Flockungsbehandlungen oder Tertiärfiltration.
  3. Entsorgung: Die Ableitung des ersten Regenwassers erfolgt bei Stau- und Wiedereinleitungssystemen wie den beschriebenen mit einer konstanten Durchflussmenge. Dadurch kann der Empfänger (öffentliche Kanalisation oder Oberflächengewässer) die für Regenereignisse typischen Abflussspitzen aufnehmen.

Auf diese Weise können die Flüssigkeiten wieder in den Wasserkreislauf eingeleitet oder in industriellen Prozessen oder zur Bewässerung verwendet werden.

Im Allgemeinen sind Reinigungsverfahren sowohl für die Reinigung von Regenwasser als auch von Industrieabwässern ideal.

Kontaktieren Sie uns, um mehr über unser Wasseraufbereitungssystem zu erfahren.

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